In Dorna, einem ruhigen und beschaulichen Dorf in der Elbaue, finden Sie eine romantische Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Es heißt, dass die Feldsteine dazu vom Gollmer Berg und aus der Dübener Heide geholt wurden.
Im 17. Jahrhundert erhielt die Kirche eine barocke Inneneinrichtung. Sehenswert ist der Altaraufsatz mit der seltenen Darstellung der Auferweckung des Lazarus aus dem Jahr 1619. Eine polygonale Kanzel mit gewundenem Fuß, ein achteckiger Taufstein und ein Epitaph mit Kreuzigungsszene und knieendem Stifterpaar vervollständigen das Bild.
Außerdem beherbergt die Kirche eine Orgel aus dem Jahr 1798, die aber derzeit nicht spielbar ist. Der quadratische Westturm, der im Gegensatz zur restlichen Kirche im oberen Teil verputzt ist, wurde 1895 durch einen Blitzschlag beschädigt und erhielt daraufhin die jetzige Haube. Im Turm befindet sich eine Bronzeglocke, die 1676 von Georg Billich aus Kemberg gegossen wurde.