„Es ist vollbracht. Ich wünsche dem Bau einen unfallfreien Sport. Genießt es, nutzt es.“ Mit diesen Worten übergab Kembergs Bürgermeister Torsten Seelig am 12.August 2025 offiziell die neue Sporthalle in Bergwitz der Allgemeinheit. 2004 habe er zum ersten Mal den alten Vorgängerbau in Bergwitz gesehen, der den Namen Turnhalle eigentlich nicht verdiente und dessen altes Öl im Keller später so viel Probleme und zusätzliche Kosten verursachen sollte. Erst im Jahr 2020, nach jahrelangem Kampf, wurde es ernst mit dem Neubau. „Ich hätte es mir schneller gewünscht, aber wir haben das Ziel nie aus den Augen verloren“, so Torsten Seelig. Sein erster Dank ging an den Stadtrat, der das Projekt immer mitgetragen habe. Auch als die Kosten von ursprünglich 1,9 Millionen auf nun 3,9 Millionen Euro stiegen. Er dankte den Mitarbeitern der Verwaltung, den Planungsbüros und den Baufirmen, dass alles relativ reibungslos abgelaufen ist. Der Bergwitzer Ortsbürgermeister Andreas Schicht befand, dass die Sporthalle nicht nur eine Bereicherung für Bergwitz, sondern für die ganze Stadt Kemberg sei.
Fördermittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro flossen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Der Bundestagsabgeordnete Sepp Müller, der maßgeblich an der Beschaffung dieser Fördermittel beteiligt war, hatte eine Bitte: „Da ist viel Steuergeld drin. Geht bitte pfleglich mit dieser Turnhalle um.“ Auch er dankte dem Stadtrat für die stete Unterstützung, „auch wenn es sich der eine oder andere vielleicht größer gewünscht hätte“. Uta Marschner-Awadallah von der Bauleitung „bc Architekten + Ingenieure GmbH“ in Wittenberg lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und den Baufirmen, letztere größtenteils aus der Stadt und Region. Mit Wärmepumpe und Fotovoltaik sei die neue Halle auch energetisch zukunftssicher aufgestellt.
Mit einem bunten Programm bedankten sich die Schülerinnen und Schüler der benachbarten Bergwitzer Grundschule für die Sporthalle, die pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres fertig wurde. Und dafür gab es an diesem Vormittag zur Freude aller „Eis für alle“.





