Über den Wallrand geschaut

Buchvorstellung Der Kemberger Burgwall und sein bronze- und eisenzeitliches Umfeld


Während einer Rettungsgrabung 2009/10 wurden am Rande des Burgwalls von Kemberg, Lkr. Wittenberg, überraschend Bauhölzer aus der späten Bronzezeit entdeckt, die eine besondere Bedeutung dieses Walls für die Erforschung der spätbronze- und früheisenzeit-lichen Wallanlagen Mitteldeutschlands vermuten ließen. Daher stand der Wall 2014 im Mittelpunkt einer deutsch-polnischen Forschungsgrabung des Landesamtes für Denkmal-pflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt und der Kardinal-Stefan-Wyszyński- Universität Warschau. Im Ergebnis der dreiwöchigen Untersuchungen konnte die Kem-berger Anlage als der bisher älteste dendrochronologisch datierte Burgwall Mitteleuropas identifiziert werden. Die Ausgrabungsergebnisse waren noch im selben Jahr Gegenstand einer in der Region viel beachteten Ausstellung im Kemberger Rathaus.
Nun wurden die Funde und Ergebnisse der damaligen Untersuchungen umfassend in der Publikation „Über den Wall geschaut. Der Kemberger Burgwall und sein bronze- und eisenzeitliches Umfeld“ veröffentlicht.


Zur Präsentation der Neuerscheinung darf ich Sie herzlich für Donnerstag, den 28. Februar 2019, um 11.00 Uhr in den Ratssaal der Stadt Kemberg, Markt 1, einladen.


Als Gesprächspartner stehen Ihnen der Bürgermeister der Stadt Kemberg, Herr Torsten Seelig, Frau Beck (Ortsbürgermeisterin von Kemberg), Herr Böhme (Stadtarchivverant-wortlicher von Kemberg) sowie der Projektleiter der archäologischen Untersuchung des Kemberger Burgwalls Prof. Dr. Louis Nebelsick (LDA Sachsen-Anhalt / Universität Warschau) zur Verfügung.

Besprechungsexemplare der Publikation für Medienvertreter halten wir gerne bereit.


Auf Ihr Erscheinen freuen wir uns.

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