Kemberg – Jubiläum Lutherweg

Seit zehn Jahren besteht der Lutherweg Sachsen-Anhalt, der wichtige Stätten des Wirkens von Martin Luther miteinander verbindet. Am 4.Oktober fand aus Anlass dieses Jubiläums eine Festveranstaltung im historischen Rathaus Kemberg statt. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Schirmherr des Weges innerhalb seines Bundeslandes, verwies in seinem Grußwort auf die Idee des spirituellen Tourismus, die mit dem Lutherweg Einzug entlang der Route gehalten habe. Das betreffe nicht nur die bekannten Orte Wittenberg, Eisleben und Mansfeld, sondern viele kleine Gemeinden, in denen Luther auf seinen Wanderungen Unterschlupf gefunden habe. Kembergs Bürgermeister Torsten Seelig betonte, dass die Kemberger Kirche eine von zahlreichen Stationen sei, die auf das Wirken von Luther verweisen könne. Dr. Ekkehard Steinhäuser, Präsident der Deutschen-Lutherweg-Gesellschaft, nannte die unterschiedlichen Gründe, die Menschen zum Pilgern bewegen. Nicht jeder, der pilgere, gehöre einer Religion an. Aber „Pilgern macht religionssensibel“, sagte er. Dem Festakt schloss sich eine Würdigung von Ehrenamtlichen an, die Kirchen und andere Stationen des Lutherweges betreuen und dort mit Menschen ins Gespräch kommen. Darunter war auch Dieter Schröter vom Gemeindekirchenrat Kemberg. Anschließend wurde die Kemberger Kirche besichtigt, Dieter Schröter erläuterte unter anderem das tragische Schicksal des 1994 zum Großteil verbrannten Cranach-Altarbildes und die Ideen zur Neugestaltung des Altarraums in der Folgezeit.

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