Förderung in der LEADER-Region Dübener Heide

Projekte für 2019 bis 15.09.2018 anmelden

Tornau. Es sind Macher und Macherinnen für den ländlichen Raum gefragt! Bis zum 15.09.2018 können Antragsteller und Antragstellerinnen bei der Lokalen Aktionsgruppe Dübener Heide/Sachsen-Anhalt Vorhaben einreichen und sich um europäische Fördermittel im Jahr 2019 bewerben.

So vielfältig wie die Dübener Heide ist, können auch die eingereichten Projekte aus den Bereichen Bildung und Kultur, Unternehmensförderung, Natur- und Umweltschutz, Tourismus sowie Dorferneuerung sein: kleine Beschäftigungsprojekte, Vorhaben zur Integration von Migranten sowie Bildungsmaßnahmen, getragen von Vereinen oder Bildungsträgern. Für Stätten des Breitensports stehen Gelder für die energetische Sanierung bereit. Ebenso können unter bestimmten Voraussetzungen Investitionen in kulturelle Einrichtungen sowie in Bau- und Bodendenkmale unterstützt werden.

Weitere Fördermöglichkeiten bestehen für die gewerbliche Nachnutzung von bestehenden Gebäuden im Rahmen von Betriebserweiterungen oder Existenzgründungen, Investitionen in Dorfgemeinschaftshäuser und Einrichtungen der Nahversorgung, Verbesserung der touristischen Infrastruktur, die Weiterentwicklung von Gastronomie- und Beherbergungsangeboten und bürgerschaftlich getragene Projekte mit sozialen, ökologischen und kulturellen Anliegen.

„Durch LEADER haben die Menschen vor Ort, die Einwohner der Dübener Heide, die Möglichkeit sich an der Entwicklung ihrer Heimat aktiv zu beteiligen und sie noch attraktiver zu gestalten“, sagt Regionalmanagerin Anne-Marie Hiller.

Von der Förderung können Kommunen, Vereine, Gewerbetreibende und natürlich Privatpersonen profitieren. Zur LEADER-Förderregion im anhaltischen Teil der Dübener Heide gehören die Kommunen Bad Schmiedeberg, Bitterfeld-Wolfen, Gräfenhainichen, Kemberg, Muldestausee und Raguhn-Jeßnitz mit den jeweiligen Ortsteilen.

Weitere Informationen sowie den Projektanmeldebogen gibt es im Internet unter www.leader-duebener-heide.de. Für alle Fragen steht das Regionalmanagement Dübener Heide zur Verfügung. Dieses berät kostenfrei und begleitet durch das zweistufige Antragsverfahren. Kontakt: Anne-Marie Hiller (Tel.: 034243-342008, Mobil: 0151-55851736); Josef Bühler (Mobil: 0175-5803150).

Hintergrund: Zur LEADER/CLLD-Förderregion im anhaltischen Teil der Dübener Heide gehören die Kommunen Bad Schmiedeberg, Bitterfeld-Wolfen, Gräfenhainichen, Kemberg, Muldestausee und Raguhn-Jeßnitz mit den jeweiligen Ortsteilen. Projekte, die mit Fördermitteln der EU realisiert werden sollen, müssen zur LEADER-Entwicklungsstrategie der Dübener Heide passen. Förderbar können Vorhaben sein, die den drei Handlungsfeldern Wirtschaft und Beschäftigung, Naturpark- und Kulturlandschaftsentwicklung und Siedlungs- und Beteiligungsentwicklung zugeordnet werden können.

LEADER kommt aus dem Französischen und heißt übersetzt: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Es ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen wie in der Dübener Heide erarbeiten vor Ort Entwicklungskonzepte. Ziel ist es, die ländlichen Regionen in Europa auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Sie sieht vor, integrierte Ansätze zu fördern, die von aktiven, auf lokaler Ebene tätigen Partnerschaften erarbeitet und umgesetzt werden. Die Initiative soll das Potenzial ihres Gebietes in einer längerfristigen Perspektive herausarbeiten.

CLLD steht für Community Led Local Development und ist die Anwendung der LEADER-Methode in den Fonds ELER, EFRE und ESF, die erstmals ab der EU-Förderperiode 2014-2020 durch die Europäische Kommission unterstützt wird und Sachsen-Anhalt als einziges Bundesland anwenden wird.

Die Antragsformulare sind hier für Sie bereit gestellt.

Pressekontakt:

Josef Bühler
0175-5803150

Anne-Marie Hiller
034243-342008
0151-55851736

info@leader-duebener-heide.de

www.leader-duebener-heide

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