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News

Lubast strahlt im neuen Licht

 

Straßenbeleuchtung Lubast

v. l. n. r: Bürgermeister Torsten Seelig, Ortschaftsrätin Doris Hillert, Ortsbürgermeister

Harald Busse, Walter Neumann, Elektro GmbH Kemberg und Hartmut Brand, enviaM

Foto: Archiv

 

Am 15. August 2016 wurde der Umbau der Straßenbeleuchtung im Kemberger Ortsteil Lubast abgeschlossen. Hierbei wurde die gesamte Straßenbeleuchtung auf LED umgerüstet. Möglich wurde dies, da wir als Stadt hier eng mit unserem Stromanbieter, der enviaM, zusammengearbeitet haben.

 

Bei Gesamtkosten von 7.538,48 € wurden uns hier von der enviaM im Rahmen ihres Förderprogrammes zur Umrüstung Straßenbeleuchtung auf LED 2.000 € als Zuschuss zur Verfügung gestellt.

 

Obwohl, wie man an verschiedenen Reaktionen einzelner Einwohner erkennen konnte, es in Lubast jetzt wesentlicher heller in der Nacht ist, können wir trotzdem damit unseren Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Die neu installierten LED-Leuchten verbrauchen nämlich zirka 40 % weniger Energie und haben trotzdem eine höhere Lichtausbeute. Um zu sehen, was wir tatsächlich an Einsparung erzielen können wurde am Tag der Inbetriebnahme der Zählerstand der Straßenbeleuchtung erfasst, um in einem Jahr konkret sagen zu können, wie viel eingespart wurde. Dies ist wichtig, um auch eine nachweisbare Entscheidungsgrundlage für weitere geplante Umrüstungen von Straßenbeleuchtungen zu erhalten.

 

Unser Dank gilt der enviaM für ihre Unterstützung und der Elektro GmbH Kemberg, Geschäftsbereich Pretzsch, für den reibungslosen Ablauf.

 

Artikel eingestellt am 12.09.2016

Quelle des Berichts: www.mz-web.de

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KiTa Schleesen erstrahlt in neuem Glanz

 

Voller Begeisterung haben die Kinder im Kemberger Ortsteil Schleesen am 23. August 2016 ihre neue alte KiTa wieder bezogen. Nach nur 5 Wochen, in denen die KiTa komplett saniert wurde, konnte man an den strahlenden Gesichtern der Kinder erkennen, wie begeistert sie waren.

 

Für insgesamt 148.000 € wurden das Dach, die Fassade, die Innenräume, die Elektrik, der Sanitärbereich und die Außenanlagen komplett saniert. So konnte die Einrichtung sowohl für die pädagogische Arbeit als auch in Bezug auf die notwendige energetische Sanierung auf den neuesten Stand gebracht werden.

 

Auch waren die Kinder begeistert von der neuen Außenüberdachung, die sowohl Schutz vor Sonne als auch vor Regen bietet.

 

Dass nicht nur die Kinder sondern auch die Eltern begeistert sind konnte man an vielen Reaktionen und Äußerungen merken.

 

Wieder konnte eine Maßnahme zügig und im preislichen Rahmen umgesetzt werden.

 

Unser Dank gilt an dieser Stelle ausdrücklich allen am Bau beteiligten Firmen:

 

  • Fa. Domtera, Bad Schmiedeberg

  • Fa. Bernicke, Kemberg

  • STS Schwanke, Kemberg

  • BiHoDa GmbH Kemberg

  • Hübner & Richter GbR, Bad Schmiedeberg

 

und natürlich dem verantwortlichen Planungsbüro, der Kluge Baugesellschaft GmbH & Co. KG, Kemberg.

 

Wir wünschen den Kindern und dem Team der Erzieherinnen, dass ihr Haus immer voller glücklichem Kinderlachen ist.

 

Wir sind überzeugt, dass hier jeder Euro sehr gut angelegt ist.

 

KiTa Eröffnung

v. l. n. r: Dirk Migas von MIGAS WERBUNG, Lutherstadt Wittenberg, Susann Kuschel,KiTa-Leiterin, Peter Röhrborn, Ortsbürgermeister und Bürgermeister Torsten Seelig

Foto: Archiv

 

Artikel eingestellt am 12.09.2016

Quelle des Berichts: www.mz-web.de

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Torsten Seelig - der positiv Denkende

Seelig

Rund 24 Prozent der Wahlberechtigten haben am Sonntag gewählt.

Foto: Thomas Klitzsch

 

Er wird seinen Schreibtisch und das Büro auch diesmal nicht räumen. Wechselte Torsten Seelig vor sieben Jahren noch die Beschriftung an der Tür vom Verwaltungamts-Chef zum Bürgermeister, bleibt diesmal alles unverändert. Das indes stand spätestens seit dem Abend des 8. August fest, als bis zum Ablauf dieser Frist nur eine Bewerbung für das Bürgermeister am eingegangen war.

 

 

Keine Alternative zu Seelig

 

Damit hätte es nur einer Stimme bedurft, um den Amtsinhaber zu bestätigen. Die allerdings nicht dessen eigene sein konnte, denn der 52-Jährige wohnt in der Nachbarstadt. „Einer von außerhalb zu sein“, das habe ihm vor sieben Jahren etliche Stimmen eingebracht, mutmaßt der Pretzscher. Denn 2010 wurde aus 14 Kommunen eine, die Stadt Kemberg. „Da haben viele Angst gehabt. Sie wollten deshalb einen, der nirgendwo dazu gehört, sich aber auskennt.“ Was auf ihn zutraf. Immerhin war er damals schon sieben Jahre Verwaltungschef in Kemberg.

Doch während 2009 noch sieben Kandidaten gegen ihn antraten, fand sich diesmal kein Einzelbewerber und boten auch die anderen Parteien keine Alternative zum Christdemokraten Seelig an. So blieb das einzige spannende an diesem Wahlsonntag, wie viele sich auf den Weg in eines der 15 Wahllokale in der Stadt und den Ortschaften machen würden. Am Ende lag die Wahlbeteiligung bei 24,2 Prozent. Ein Ergebnis, das den alten und neuen Bürgermeister zufrieden stimmt.

 

 

Bestehende Infrastruktur erhalten

 

Seelig sieht damit seine bisherige Arbeit bestätigt. Erreichtes aufzählen? Er lächelt breit. Das sei nicht sein Ding. Deshalb habe er auch auf den Termin der Kandidatenvorstellung vorab verzichtet. Den ganzen Aufwand betreiben mit Saal und Moderator, mit Technik und Personal? „Nee“, wehrt er ab, „wer mich sprechen will, der kann auch in die Verwaltung kommen.“ Statt einer Selbstdarstellung fordert er auf: „Soll doch jeder mal aufmerksam durch die Ortschaften gehen. Da sieht er, was alles entstanden ist.“ Und im Brustton der Überzeugung fügt er hinzu: „Da können wir stolz drauf sein.“ Das Leben in den Ortschaften spreche für sich, findet er, und der Stolz ist der Stimme deutlich anzumerken.

In seiner Amtszeit sei ihm wichtig gewesen, „erstens alle Orte mitzunehmen und zweitens die bestehende Infrastruktur zu erhalten“. Ersteres ist aus seiner Sicht inzwischen in guten Bahnen. Es könne nicht jede Ortschaft in jedem Jahr berücksichtigt werden, räumt er ein, dass es auch Ungeduld gibt. Aber Seelig hat ein Miteinander der Ortschaften ausgemacht. „Man weiß, wenn man in dem einen Jahr nicht dran ist und vielleicht auch nicht im nächsten, dann aber im dritten“, deshalb würden auch die Nachbarn Entscheidungen für die anderen mittragen. Zu diesem Verständnis trägt wohl auch bei, dass der Stadtrat „wandert“. Zwar sind es nur noch sechs Sitzungen im Jahr statt der anfangs monatlichen, aber diese finden immer in einem anderen Ort statt. Zur Sitzungstagesordnung kommt dann ein Besichtigungspunkt, bei dem sich die Räte ein Bild machen von Problemstellen oder einem erfolgreichen Abschluss.

Für die zweite Prämisse, den Erhalt der Infrastruktur, zählt Seelig dann doch auf: „Das sind die vier Grundschulen, die zwölf Kitas, die 19 Feuerwehren und die Dorfgemeinschaftshäuser, die es in fast jeder Ortschaft gibt.“ Das Leben dort laufe super. Seelig, der reden und rauchen kann, ohne dass das eine das andere unterbricht, sagt „supi“ und freut sich. „Diese schönen Treffpunkte werden richtig gut genutzt.“ Radis nennt er als Beispiel, wo der Stadtrat vor einer Woche getagt hat, wo auch ein kleines Galle-Museum eingezogen sei und ein Töpferverein. „Es gibt überall noch viele Vereine, die sich engagieren, nichts ist mit dem Zusammenschluss gestorben“, resümiert er. „Davon lebt eine Stadt!“

 

Verwaltung

Torsten Seelig ist der alte und neue Bürgermeister der Stadt Kemberg, die derzeit 28 Orte hat, wie auch die Amtskette in seinem Zimmer zeigt.

Foto: Thomas Klitzsch

 

Wenn es nach ihm geht, wird sich daran auch in den nächsten Jahren nichts ändern. Von Auslastungen der Kindereinrichtungen von 101,7 Prozent spricht er, von Wartelisten bis 2018, vom Bau der neuen Kindereinrichtung in Dabrun. Aber auch vom weiteren Straßenbau in Kemberg, so in der Schmiedeberger Straße, und dem dringend nötigen Geh-Radweg zwischen Kemberg und Bergwitz mit dem anschließenden Kreisverkehr, um den Unfallschwerpunkt zu beseitigen. Von der Sanierung der „Weintraube“ in Kemberg, die in die Wege geleitet wird, und dass die Sanierung des Kemberger Rathauses ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Schließlich von der Turnhalle in Bergwitz, „die liegt mir ganz schwer im Magen“. Aber es habe bisher kein passendes Förderprogramm gegeben. Vielleicht finde sich eine Lösung mit Radis, denn auch der Handballverein setzt auf eine neue Halle. „Und zwei, das geht nicht“, ist Seelig ganz Realist, auch wenn er über sich selbst sagt: „Ich bin ein positiv denkender Mensch“.

An Feuerwehrfahrzeugtechnik denkt er noch, an die Prüfung von planungsrechtlichen Möglichkeiten in den Ortschaften für günstiges Bauland, um junge Leute anzusiedeln, an die weitere touristische Vermarktung der Region.

 

 

Sieben freie Plättchen

 

Es ist einfach noch genug zu tun in den nächsten sieben Jahren. Doch davor ist dem Kumpeltyp, der gern seinem Bauchgefühl vertraut, nicht bange. „Meine Arbeit macht mir Spaß und ich mache sie, so lange sie mir Spaß macht.“ Was eine erneute Kandidatur 2023 zum jetzigen Zeitpunkt mit einschließt.

Übrigens hat die Amtskette mit den Plättchen der 28 Orte Kembergs, die im Bürgermeisterbüro hängt, noch sieben freie Plättchen.

 

Artikel eingestellt am 12.09.2016

Quelle des Berichts: www.mz-web.de

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Nun gilt rechts vor links

 

Mit einem roten Trabant Carbio wird die erste offizielle Fahrt auf der fertig sanierten Wittenberger Straße in Kemberg unternommen.

Von Karina Blüthgen

 

röffnung Wittenberger Str

Die Prominenz dreht eine Runde: Sebastian Putz (li.), Bürgermeister Seelig (re.) und Ortsbürgermeisterin Heike Beck mit Fahrer Gerhard Seidemann.

Foto: Dix

 

Daran werden sich die Durchfahrenden gewöhnen müssen. In der Wittenberger Straße in Kemberg herrscht nun "rechts vor links", so wie schon am Marktplatz seit dessen Sanierung. Ganz offensichtlich soll damit verhindert werden, dass die nun asphaltierte Fahrbahn zur innerörtlichen Rennstrecke wird.

 

Als der Kemberger Gerhard Seidemann in seinem knallroten Trabant Cabrio am Freitag die Prominenz zur Begutachtung chauffiert, spielt die veränderte Vorfahrt noch keine Rolle. Noch stehen die Sperrschilder, obwohl das Band durchschnitten und die Straße damit offiziell freigegeben ist. Vorbei ist die Zeit des Kopfsteinpflasters mit Rinnen und Buckeln, für die es kein Tempo-30-Schild brauchte.

 

 

Rüttelei ist passé

 

"Luther ist oft hier vorbeigekommen und hat sich über den schlechten Zustand der Straßen beklagt", zitiert Sebastian Putz, Staatssekretär im sachsen-anhaltischen Verkehrsministerium, die Geschichte und hat sofort die Lacher auf seiner Seite. Die jetzige Straße würde wohl auch Luther gefallen, meint er. "Wir wollen, dass sich die Menschen in Sachsen-Anhalt wohlfühlen", nennt er die stolze Summe von 900 000 Euro, mit der das Land die Baumaßnahme gefördert hat .

 

Putz dankt vor allem den beteiligten Firmen und Behörden, dass der Bau weitgehend reibungslos verlaufen sei. Dem schließt sich Kembergs Bürgermeister Torsten Seelig ohne Einschränkungen an. "Die Straße hat uns schwer im Magen gelegen", zieht er einen nicht ganz geglückten bildlichen Vergleich. Und benennt den eigentlichen Knackpunkt: "Es war ein harter Kampf, um an diese Fördermittel zu kommen."

 

Die ausführende Firma Ezel aus Torgau wird indes auch von Uwe Lehmann, Geschäftsführer vom Ingenieurbüro Tiefbau GmbH Jessen, gelobt. "Es hat alles geklappt, trotz vieler Leitungen wie für Gas und Wasser, die schon unter der Fahrbahn lagen", erklärt der Planer und Bauleiter. Es sei eine erfahrene Truppe gewesen. Das hat auch Friedrich Jungfer, einer der Anwohner, so erlebt. "Das lief einwandfrei. Ich muss sagen, die Firma hat sehr kooperativ gearbeitet." Zügig und unwahrscheinlich fleißig seien die Männer gewesen, erzählt er. Größere Behinderungen habe es nicht gegeben, alles sei mit Übersicht angegangen worden.

 

Baustelle Kemberg Wittenberger Straße

Asphalt statt Kopfsteinpflaster: Die Wittenberger Straße ist nach knapp 16 Monaten Bauzeit fertig.

Foto: Dix

 

Zur Feier des Tages haben Planungsbüro und Baufirma einen Imbiss spendiert. Noch während der Staatssekretär die Grüße von Landesverkehrsminister Webel überbringt und Zahlen nennt, brutzeln Würstchen und Steaks schon auf dem Grill. So wird die Freigabe der Straße schnell zum kleinen Straßenfest, bei dem jeder so seine Geschichten zum Bau erzählen kann. Immerhin: Die Maßnahme in vier Bauabschnitten (einer zur Regenentwässerung und drei zum eigentlichen Straßenbau) hat seit Mitte März 2015 gerade einmal knapp 16 Monate gedauert. "Wir sind nicht nur im zeitlichen Ablauf im Plan geblieben, sondern auch beim Preis", hebt Seelig etwas hervor, das heutzutage keineswegs selbstverständlich ist.

 

Kemberg erfahre durch das Projekt eine ästhetische und verkehrstechnische Aufwertung, ist Seelig sicher. Was noch fehlt, ist die neue Anbindung der Wittenberger Straße an die Bundesstraße B 2. Mehrere Entwürfe hatte es dazu gegeben. "Die Ausbauvariante steht fest", sagt Torsten Seelig, ohne ins Detail zu gehen. Denn noch ist ungewiss, wann gebaut wird. Das nächste Großprojekt ist auch schon in Sicht: die Schmiedeberger Straße.

 

Knöllchen ab Ende Juli

Eine Woche "Schonfrist" haben übrigens noch Falschparker in der Wittenberger Straße, die ihre Fahrzeuge auf dem Rundkopfpflaster vor den Häusern abstellen. Außerhalb der Parkbuchten herrscht dort nämlich Parkverbot. Die Ordnungsamtsmitarbeiter werden in den kommenden Tagen noch Hinweiszettel verteilen, bevor es in einer Woche Knöllchen gibt.

 

 

Fast eine Million Euro Fördermittel
Insgesamt wurden etwa 1,1 Millionen Euro in den grundhaften Ausbau der Wittenberger Straße investiert. Rund 900.000 Euro hat das Land Sachsen-Anhalt über zwei verschiedene Förderprogramme beigesteuert. Auf etwas über einem halben Kilometer ist die Straße nun asphaltiert und durchgehend auf 5,50 Meter verbreitert worden. Beidseitig wurden der Gehweg erneuert, Einmündungen anderer Straßen ausgebaut und auch Grundstückszufahrten gepflastert. (mz/kbl)
 
Artikel eingestellt am 26.07.2016

Quelle des Berichts: www.mz-web.de

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Feuerwehr Eutzsch: Drängen auf nächsten Schritt

Jugendfeuerwehr

Adrian Gersch, Fabian Vosmer, Torsten Kunert und Marvin Behrendt (von links) bauen erfolgreich die Wasserversorgung auf.

Foto: Thomas Klitzsch
 

„Letztlich haben wir gedrängt, dass die Jugendfeuerwehr gegründet wird“, sagt Adrian Gersch über sich und seine Altersgenossen. Seit der Gründung der Kinderfeuerwehr 2012 war er dort Mitglied. Doch inzwischen ist er zwölf Jahre alt, „wir hören dort immer dasselbe. Deswegen bin ich schon zu den Diensten der Erwachsenen gegangen und habe dort immer zugehört.“ Nun dürfen der Eutzscher und vier weitere Jugendliche endlich unter Anleitung an die Feuerwehrtechnik.

Am Freitag beim regulären Dienst der Einsatzabteilung zeigen Adrian und sein gleichaltriger Mitstreiter Marvin Behrendt schon einmal, was auf sie zukommt. Das Kuppeln am Verteiler wird geübt. Zuvor wird erklärt, welches der drei Ventile welche Nummer hat. Denn wenn es im Einsatz später heißt: „Rohr eins schließen“, muss auch ohne Sichtkontakt gewährleistet sein, dass der Verantwortliche am Verteiler auf der richtigen Seite das Wasser abstellt.

 

 

Lehrgänge vom Fachpersonal

 

Auch Marvin konnte die Gründung der Jugendfeuerwehr in Eutzsch kaum erwarten. Er überbrückte die Zeit zum Teil damit, in der Kemberger Jugendwehr zu üben. „Mein Onkel ist bei SKW in der Feuerwehr, den habe ich schon ein paar Sachen gefragt“, erzählt er. Zusammen mit Jasmina Gunkel aus Pannigkau und den Eutzschern Gustav Kunert und Justin Hyzyk können Adrian und Marvin jetzt an die Ausbildung gehen. Und bald auch am Wettkampf Löschangriff nass teilnehmen.

Fabian Vosmer wird die Nachwuchsfeuerwehrleute unter seine Fittiche nehmen. Ihm zur Seite steht Carsten Parrey. Beide machen derzeit alle erforderlichen Lehrgänge. Vosmer arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Halle als Brandmeister im Einsatzdienst. Auch er freut sich, dass die Jugend ein Ziel hat. „Zur Übergabe der Urkunden war Kembergs Bürgermeister Torsten Seelig da, Amtsleiterin Silvana Kühn, Stadtwehrleiter Ingo Bartsch und die Stadtjugendwartin Bianka Schulze“, freut er sich über die hohe Wertschätzung, die die Offiziellen den Jugendlichen entgegenbringen.

Einsatzabteilung sehr gut ausgebildet

 

Gut aufgestellt

Derzeit versehen 21 Aktive in der Eutzscher Ortsfeuerwehr ihren Dienst. Mit fünf Jugendlichen, zwölf Kindern und zwei Mitgliedern der Altersabteilung ist die Wehr gut aufgestellt. Die Jugendabteilung ist nicht die erste in der Geschichte der Eutzscher Feuerwehr, bereits zu DDR-Zeiten gab es hier die Jungen Brandschutzhelfer.

 

Gründungsjahr 1885

Auch die derzeitige Ausbildung ist hervorragend, es gibt fünf Gruppenführer und zehn Atemschutzgeräteträger. Daran hat auch Bernd Skibinski großen Anteil, er war von 1995 bis 2014 Wehrleiter. Als Einsatzfahrzeug besitzt Eutzsch seit 2002 ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W), Baujahr 1992. Als Gründungsjahr wird für die Eutzscher Wehr 1885 angesehen. Gab es in den ersten Jahren eine Handdruckspritze, wurde 1932 eine Motorspritze angeschafft. 1934 gründete sich ein Feuerwehrverein.

 

Aus den Händen der Kreisjugendwartin Sarah Hoffmann hatten die angehenden Feuerwehrleute ihre Urkunden beim Wasserfest vor 14 Tagen entgegen genommen. „Da mussten wir bis 20 Uhr warten, weil einige noch beim Fußball waren“, fügt Ortswehrleiter und Ortsbürgermeister Gerhard Sehmisch hinzu.

 

 

Platz wird eng

 

Beim jüngsten Dienst der Aktiven wurden schon die Bretter gestrichen, an die künftig die Haken für die Bekleidung der Jugend kommt. Beim Blick ins Gerätehaus kann einem jedoch angst und bange werden. In einem schmalen Raum, etwa 20 Quadratmeter groß, muss nun Platz zum Umziehen für alle Feuerwehrleute sein. Weil eine Erweiterung nicht geplant ist, soll das alte Gerätehaus (bis 2002 in Betrieb) wieder reaktiviert und mit einem Mannschaftstransporter bestückt werden. Auch weil im Einsatzfahrzeug nicht alle Platz haben und im Alarmierungsfall etliche im Gerätehaus bleiben müssen oder mit Privat-Pkw hinterher fahren.

Bis zum ersten Alarm haben die Jugendlichen noch Zeit. Am Sonnabend wollten sich die meisten von ihnen zum Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Kemberg gesellen und am Orientierungsmarsch teilnehmen. Die Ausbildung für die Jugend beginnt dann am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr und findet alle drei Wochen statt. „Nächstes Jahr wollen wir mit den Wettkämpfen anfangen“, gibt Jugendwart Fabian Vosmer die Richtung vor. Da kann es, wie am Freitagabend, nur heißen: Wasser marsch.

 

Artikel eingestellt am 05.07.2016

Quelle des Berichts: www.mz-web.de

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Wir sind die Retter von morgen!

 

 

 

Jugendfeuerwehr-Zeltlager

der Stadt Kemberg 2016 in Dabrun

 

Ablaufplan

 

Freitag, 01.07.2016

10.00 Uhr Ankunft (spätestens 11.00 Uhr)

Einrichtung, Anmeldung etc.

12.00 Uhr Mittagessen

13.00 Uhr Eröffnung

14.00 Uhr Spiel ohne Grenzen

15.00 Uhr Kaffee

Spiel ohne Grenzen

18.30 Uhr Abendessen

19.30 Uhr Karaokeshow oder anderer Showact der

JFW

(wird in die Wertung vom Spiel mit einbezogen)

22.00 Uhr Nachtruhe

 

Samstag, 02.07.2016

07.00 Uhr Wecken

07.30 Uhr Frühstück

08.30 Uhr Begrüßung/Organisatorisches

Orientierungsmarsch

ca.12.00 Uhr Mittagessen an festgelegter Stelle

Orientierungsmarsch

ab Ankunft Kaffee

freie Zeit

18.30 Uhr Abendessen Grillen

Zeit zur freien Verfügung, Sport u. Spiel

20.00 Uhr ev. Show

22.00 Uhr Nachtruhe

 

Sonntag, 03.07.2016

07.30 Uhr Wecken

08.30 Uhr Frühstück

Lagerberäumung und Kontrolle

10.00 Uhr Abschluss und Auszeichnungen

Heimfahrt

 

Wir sorgen für die Retter von morgen!

Artikel eingestellt am 28.06.2016

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Spaß am Heiderand

MONTAG, 4. JULI Am Bergwitzsee steht nicht nur der Badespaß im Vordergrund. Zu entdecken gibt es schwimmende Häuser und eine große Sortenvielfalt an Gehölzen. Lebensretter zeigen ihr Können.

VON MICHAEL HÜBNER

 

Bergwitzsee

Der Bergwitzsee ist als Badeparadies mit ausgezeichneter Wasserqualität bekannt. Der Ex-Tagebau Roberts Hoffnung ist eine Naturidylle.

Foto: Thomas Klitzsch

 

Die Organisatoren haben schon bei der Vorbereitung ihren Spaß. Sie wollen unbedingt beweisen, dass der Bergwitzsee mehr ist als nur ein Badeparadies mit ausgezeichneter Wasserqualität. Die möglichen Aktivitäten in der Natur vor einer Traumkulisse am Rande der Dübener Heide sind vielfältig. Eine Auswahl für den MZ-Ferientag - am Montag von 10 bis 16 Uhr - fällt nicht leicht. Die Gastgeber hoffen nicht nur, dass sie die richtige Auswahl getroffen haben, sondern dass der Funke der Begeisterung für ein besonderes Kleinod auch auf die Besucher überspringen wird.

 

Einen ganz besonderen Höhepunkt schaffen die Lebensretter. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) präsentiert ihr Können - natürlich im Wasser. Die Wittenberger um ihren Chef Alexander Kölling demonstrieren, wie Menschen in Not professionell geholfen wird. Das alles kann vom Ufer an der Freilichtbühne - dem Zentrum des MZ-Ferientages - aus beobachtet werden. Und auch an Land ist die DLRG präsent. Die Experten geben Tipps zur Ersten Hilfe und erläutern, was beachtet werden muss, damit das Badevergnügen ein unbeschwertes wird.

 

Neben diesemernsten Thema kommt der Spaß aber auch nicht zu kurz. Die Stadt Kemberg baut ihre Hüpfburg auf. "Es ist doch klasse, dass wir uns einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können", so Bürgermeister Torsten Seelig (CDU). Zeltplatz-Chef Marek Stanginnus stellt seine Mini-Tretautos zur Verfügung und kümmert sich um die Versorgung. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße und eine Fassbrause. Wer den MZ-Coupon nutzt, kann hier allein 2,30 Euro sparen. Vor einer Stärkung empfiehlt der Geschäftsführer aber noch den Besuch seines Camping- und Wassersportparks, der sich in idyllischer und ruhiger Lage direkt am See befindet. Und es gibt hier eine besondere Attraktion: schwimmende Häuser. Stanginnus erzählt exklusiv für die MZ-Leser vor Ort um 11 Uhr und 13 Uhr die spannende Geschichte, wie er seine Idee gegen alle Widerstände verwirklichen konnte.

 

Wer das hören möchte, kann einen Bootsshuttle der DLRG nutzen. Und vor Ort ist später mit einem kleinen Fußmarsch auch das Domizil der Seglergemeinschaft zu erreichen. Hier werden laut Vizepräsident Horst Neumann Vereinsmitglieder ihre Sportart vorstellen, und Mutige dürfen in See stechen.

 

Beim MZ-Ferientag ist übrigens alles nur mit ein paar Schritten zu erreichen. So befindet sich ein Steinwurf vom Hauptstrand entfernt der Naturlehrgarten. Er beeindruckt mit einer Artenvielfalt an Gehölzern. Laut Karl-Heinz Martin, dem Chef der Interessengemeinschaft, sind Führungen jederzeit möglich. Und wer am Ende des Ferientages noch immer Entdeckerlust verspürt, kann einen Stopp in der Heimatstube (Bahnhofstraße 79/Grundschule) einlegen. Von 16 bis 17.30 Uhr erfahren hier die Neugierigen Wissenswertes über die Braunkohlengrube "Roberts Hoffnung". Seit 1963 wird der ehemalige Tagebau als Badesee für viele Wassersportler und Erholungssuchende genutzt.

 

 

Am schnellsten über die Autobahn

 

Von Halle aus benötigt der Autofahrer etwa 60 Minuten. Am bequemsten ist die Anreise über die Autobahn 9 bis zur Abfahrt Dessau-Ost. Dann geht es in Richtung Oranienbaum immer geradeaus bis Schleesen. In dem Ort rechts abbiegen nach Radis. In der Heidegemeinde selbst auf die B 100 auffahren in Richtung Wittenberg. Am Bergwitzer Netto-Markt nach links abbiegen. Bei der nächsten Kreuzung in der Ortsmitte halb links halten. Die Straße führt direkt zum See. Gebührenpflichtige Parkplätze sind hier in ausreichender Anzahl vorhanden.

Als Alternative zur A 9 - falls die Baustellen Probleme bereiten - ist eine Anreise auch über die A 14 möglich. Dort muss die Abfahrt Bad Düben genutzt werden. Es geht auf die B 2 in Richtung Wittenberg. An der Kemberger Ampelkreuzung nach links abbiegen. In der Nähe des Stadtzentrums geht es wieder nach links. Diese Straße führt in die Bergwitzer Ortsmitte.

Per Bahn ist die Anreise mit dem Regionalzug problemlos. Bergwitz liegt an der Strecke Halle-Berlin. Der See ist vom Bahnhof in 15 Minuten per Fuß zu erreichen.

 

Quelle des Berichtes: www.mz-web.de vom 28.06.2016

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Wenn Sie schonmal da sind...

Wald, Wasser und Mensch im Mittelpunkt

 

Eine interessante und vor allem einmalige Wissensvermittlung in der Region präsentiert das Bildungs- und Bewegungszentrum "Waldhaus am Bergwitzsee". Höhepunkt ist eine interaktive Mitmachausstellung. Sie entführt in drei Themenschwerpunkte einer idyllischen Gegend: Wald, Wasser und Mensch! Die Besucher können in die Landschaftsgeschichte eintauchen und bis heute gut gehütete Schätze entdecken. Im Mittelpunkt der Exposition steht der Wald. Die Guckis im geheimnisvollen Baustumpf entführen in die Welt des Totholzes. An einem Schiebespiel können die Besucher in den Stockwerken des Waldes unterschiedliche Lebensräume finden. Beim Schwerpunkt Wasser werden Fische geangelt. Aber was sind das für welche? Und was hat der See mit dem Bergbau zu tun?

Aber auch im Bereich "Mensch" kann jeder auf eine Zeitreise gehen. Es gibt historische Berufe wie den Splittmacher wieder zu entdecken. Besichtigt kann auch eine alte Brikettfabrik werden. "Der Besuch unseres Hauses spricht alle Bevölkerungsgruppen, jedes Alter, besonders Kinder und Jugendliche an. Der Faktor Spaß wird nicht vergessen", so die Chefin Heidrun Weise. Exklusiv für MZ-Leser gibt es Führungen um 10.30 und um 13.30 Uhr. Der Eintritt kostet für Kinder ab fünf Jahre einen und für Erwachsene zwei Euro.

Weitere Informationen gibt es unter  www.waldhaus-am-bergwitzsee.de

 

Quelle des Berichtes: www.mz-web.de vom 28.06.2016