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News

Feuerwehr Eutzsch: Drängen auf nächsten Schritt

Jugendfeuerwehr

Adrian Gersch, Fabian Vosmer, Torsten Kunert und Marvin Behrendt (von links) bauen erfolgreich die Wasserversorgung auf.

Foto: Thomas Klitzsch
 

„Letztlich haben wir gedrängt, dass die Jugendfeuerwehr gegründet wird“, sagt Adrian Gersch über sich und seine Altersgenossen. Seit der Gründung der Kinderfeuerwehr 2012 war er dort Mitglied. Doch inzwischen ist er zwölf Jahre alt, „wir hören dort immer dasselbe. Deswegen bin ich schon zu den Diensten der Erwachsenen gegangen und habe dort immer zugehört.“ Nun dürfen der Eutzscher und vier weitere Jugendliche endlich unter Anleitung an die Feuerwehrtechnik.

Am Freitag beim regulären Dienst der Einsatzabteilung zeigen Adrian und sein gleichaltriger Mitstreiter Marvin Behrendt schon einmal, was auf sie zukommt. Das Kuppeln am Verteiler wird geübt. Zuvor wird erklärt, welches der drei Ventile welche Nummer hat. Denn wenn es im Einsatz später heißt: „Rohr eins schließen“, muss auch ohne Sichtkontakt gewährleistet sein, dass der Verantwortliche am Verteiler auf der richtigen Seite das Wasser abstellt.

 

 

Lehrgänge vom Fachpersonal

 

Auch Marvin konnte die Gründung der Jugendfeuerwehr in Eutzsch kaum erwarten. Er überbrückte die Zeit zum Teil damit, in der Kemberger Jugendwehr zu üben. „Mein Onkel ist bei SKW in der Feuerwehr, den habe ich schon ein paar Sachen gefragt“, erzählt er. Zusammen mit Jasmina Gunkel aus Pannigkau und den Eutzschern Gustav Kunert und Justin Hyzyk können Adrian und Marvin jetzt an die Ausbildung gehen. Und bald auch am Wettkampf Löschangriff nass teilnehmen.

Fabian Vosmer wird die Nachwuchsfeuerwehrleute unter seine Fittiche nehmen. Ihm zur Seite steht Carsten Parrey. Beide machen derzeit alle erforderlichen Lehrgänge. Vosmer arbeitet bei der Berufsfeuerwehr Halle als Brandmeister im Einsatzdienst. Auch er freut sich, dass die Jugend ein Ziel hat. „Zur Übergabe der Urkunden war Kembergs Bürgermeister Torsten Seelig da, Amtsleiterin Silvana Kühn, Stadtwehrleiter Ingo Bartsch und die Stadtjugendwartin Bianka Schulze“, freut er sich über die hohe Wertschätzung, die die Offiziellen den Jugendlichen entgegenbringen.

Einsatzabteilung sehr gut ausgebildet

 

Gut aufgestellt

Derzeit versehen 21 Aktive in der Eutzscher Ortsfeuerwehr ihren Dienst. Mit fünf Jugendlichen, zwölf Kindern und zwei Mitgliedern der Altersabteilung ist die Wehr gut aufgestellt. Die Jugendabteilung ist nicht die erste in der Geschichte der Eutzscher Feuerwehr, bereits zu DDR-Zeiten gab es hier die Jungen Brandschutzhelfer.

 

Gründungsjahr 1885

Auch die derzeitige Ausbildung ist hervorragend, es gibt fünf Gruppenführer und zehn Atemschutzgeräteträger. Daran hat auch Bernd Skibinski großen Anteil, er war von 1995 bis 2014 Wehrleiter. Als Einsatzfahrzeug besitzt Eutzsch seit 2002 ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W), Baujahr 1992. Als Gründungsjahr wird für die Eutzscher Wehr 1885 angesehen. Gab es in den ersten Jahren eine Handdruckspritze, wurde 1932 eine Motorspritze angeschafft. 1934 gründete sich ein Feuerwehrverein.

 

Aus den Händen der Kreisjugendwartin Sarah Hoffmann hatten die angehenden Feuerwehrleute ihre Urkunden beim Wasserfest vor 14 Tagen entgegen genommen. „Da mussten wir bis 20 Uhr warten, weil einige noch beim Fußball waren“, fügt Ortswehrleiter und Ortsbürgermeister Gerhard Sehmisch hinzu.

 

 

Platz wird eng

 

Beim jüngsten Dienst der Aktiven wurden schon die Bretter gestrichen, an die künftig die Haken für die Bekleidung der Jugend kommt. Beim Blick ins Gerätehaus kann einem jedoch angst und bange werden. In einem schmalen Raum, etwa 20 Quadratmeter groß, muss nun Platz zum Umziehen für alle Feuerwehrleute sein. Weil eine Erweiterung nicht geplant ist, soll das alte Gerätehaus (bis 2002 in Betrieb) wieder reaktiviert und mit einem Mannschaftstransporter bestückt werden. Auch weil im Einsatzfahrzeug nicht alle Platz haben und im Alarmierungsfall etliche im Gerätehaus bleiben müssen oder mit Privat-Pkw hinterher fahren.

Bis zum ersten Alarm haben die Jugendlichen noch Zeit. Am Sonnabend wollten sich die meisten von ihnen zum Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Kemberg gesellen und am Orientierungsmarsch teilnehmen. Die Ausbildung für die Jugend beginnt dann am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr und findet alle drei Wochen statt. „Nächstes Jahr wollen wir mit den Wettkämpfen anfangen“, gibt Jugendwart Fabian Vosmer die Richtung vor. Da kann es, wie am Freitagabend, nur heißen: Wasser marsch.

 

Artikel eingestellt am 05.07.2016

Quelle des Berichts: www.mz-web.de

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Wir sind die Retter von morgen!

 

 

 

Jugendfeuerwehr-Zeltlager

der Stadt Kemberg 2016 in Dabrun

 

Ablaufplan

 

Freitag, 01.07.2016

10.00 Uhr Ankunft (spätestens 11.00 Uhr)

Einrichtung, Anmeldung etc.

12.00 Uhr Mittagessen

13.00 Uhr Eröffnung

14.00 Uhr Spiel ohne Grenzen

15.00 Uhr Kaffee

Spiel ohne Grenzen

18.30 Uhr Abendessen

19.30 Uhr Karaokeshow oder anderer Showact der

JFW

(wird in die Wertung vom Spiel mit einbezogen)

22.00 Uhr Nachtruhe

 

Samstag, 02.07.2016

07.00 Uhr Wecken

07.30 Uhr Frühstück

08.30 Uhr Begrüßung/Organisatorisches

Orientierungsmarsch

ca.12.00 Uhr Mittagessen an festgelegter Stelle

Orientierungsmarsch

ab Ankunft Kaffee

freie Zeit

18.30 Uhr Abendessen Grillen

Zeit zur freien Verfügung, Sport u. Spiel

20.00 Uhr ev. Show

22.00 Uhr Nachtruhe

 

Sonntag, 03.07.2016

07.30 Uhr Wecken

08.30 Uhr Frühstück

Lagerberäumung und Kontrolle

10.00 Uhr Abschluss und Auszeichnungen

Heimfahrt

 

Wir sorgen für die Retter von morgen!

Artikel eingestellt am 28.06.2016

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Spaß am Heiderand

MONTAG, 4. JULI Am Bergwitzsee steht nicht nur der Badespaß im Vordergrund. Zu entdecken gibt es schwimmende Häuser und eine große Sortenvielfalt an Gehölzen. Lebensretter zeigen ihr Können.

VON MICHAEL HÜBNER

 

Bergwitzsee

Der Bergwitzsee ist als Badeparadies mit ausgezeichneter Wasserqualität bekannt. Der Ex-Tagebau Roberts Hoffnung ist eine Naturidylle.

Foto: Thomas Klitzsch

 

Die Organisatoren haben schon bei der Vorbereitung ihren Spaß. Sie wollen unbedingt beweisen, dass der Bergwitzsee mehr ist als nur ein Badeparadies mit ausgezeichneter Wasserqualität. Die möglichen Aktivitäten in der Natur vor einer Traumkulisse am Rande der Dübener Heide sind vielfältig. Eine Auswahl für den MZ-Ferientag - am Montag von 10 bis 16 Uhr - fällt nicht leicht. Die Gastgeber hoffen nicht nur, dass sie die richtige Auswahl getroffen haben, sondern dass der Funke der Begeisterung für ein besonderes Kleinod auch auf die Besucher überspringen wird.

 

Einen ganz besonderen Höhepunkt schaffen die Lebensretter. Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) präsentiert ihr Können - natürlich im Wasser. Die Wittenberger um ihren Chef Alexander Kölling demonstrieren, wie Menschen in Not professionell geholfen wird. Das alles kann vom Ufer an der Freilichtbühne - dem Zentrum des MZ-Ferientages - aus beobachtet werden. Und auch an Land ist die DLRG präsent. Die Experten geben Tipps zur Ersten Hilfe und erläutern, was beachtet werden muss, damit das Badevergnügen ein unbeschwertes wird.

 

Neben diesemernsten Thema kommt der Spaß aber auch nicht zu kurz. Die Stadt Kemberg baut ihre Hüpfburg auf. "Es ist doch klasse, dass wir uns einer breiten Öffentlichkeit präsentieren können", so Bürgermeister Torsten Seelig (CDU). Zeltplatz-Chef Marek Stanginnus stellt seine Mini-Tretautos zur Verfügung und kümmert sich um die Versorgung. Es gibt Nudeln mit Tomatensoße und eine Fassbrause. Wer den MZ-Coupon nutzt, kann hier allein 2,30 Euro sparen. Vor einer Stärkung empfiehlt der Geschäftsführer aber noch den Besuch seines Camping- und Wassersportparks, der sich in idyllischer und ruhiger Lage direkt am See befindet. Und es gibt hier eine besondere Attraktion: schwimmende Häuser. Stanginnus erzählt exklusiv für die MZ-Leser vor Ort um 11 Uhr und 13 Uhr die spannende Geschichte, wie er seine Idee gegen alle Widerstände verwirklichen konnte.

 

Wer das hören möchte, kann einen Bootsshuttle der DLRG nutzen. Und vor Ort ist später mit einem kleinen Fußmarsch auch das Domizil der Seglergemeinschaft zu erreichen. Hier werden laut Vizepräsident Horst Neumann Vereinsmitglieder ihre Sportart vorstellen, und Mutige dürfen in See stechen.

 

Beim MZ-Ferientag ist übrigens alles nur mit ein paar Schritten zu erreichen. So befindet sich ein Steinwurf vom Hauptstrand entfernt der Naturlehrgarten. Er beeindruckt mit einer Artenvielfalt an Gehölzern. Laut Karl-Heinz Martin, dem Chef der Interessengemeinschaft, sind Führungen jederzeit möglich. Und wer am Ende des Ferientages noch immer Entdeckerlust verspürt, kann einen Stopp in der Heimatstube (Bahnhofstraße 79/Grundschule) einlegen. Von 16 bis 17.30 Uhr erfahren hier die Neugierigen Wissenswertes über die Braunkohlengrube "Roberts Hoffnung". Seit 1963 wird der ehemalige Tagebau als Badesee für viele Wassersportler und Erholungssuchende genutzt.

 

 

Am schnellsten über die Autobahn

 

Von Halle aus benötigt der Autofahrer etwa 60 Minuten. Am bequemsten ist die Anreise über die Autobahn 9 bis zur Abfahrt Dessau-Ost. Dann geht es in Richtung Oranienbaum immer geradeaus bis Schleesen. In dem Ort rechts abbiegen nach Radis. In der Heidegemeinde selbst auf die B 100 auffahren in Richtung Wittenberg. Am Bergwitzer Netto-Markt nach links abbiegen. Bei der nächsten Kreuzung in der Ortsmitte halb links halten. Die Straße führt direkt zum See. Gebührenpflichtige Parkplätze sind hier in ausreichender Anzahl vorhanden.

Als Alternative zur A 9 - falls die Baustellen Probleme bereiten - ist eine Anreise auch über die A 14 möglich. Dort muss die Abfahrt Bad Düben genutzt werden. Es geht auf die B 2 in Richtung Wittenberg. An der Kemberger Ampelkreuzung nach links abbiegen. In der Nähe des Stadtzentrums geht es wieder nach links. Diese Straße führt in die Bergwitzer Ortsmitte.

Per Bahn ist die Anreise mit dem Regionalzug problemlos. Bergwitz liegt an der Strecke Halle-Berlin. Der See ist vom Bahnhof in 15 Minuten per Fuß zu erreichen.

 

Quelle des Berichtes: www.mz-web.de vom 28.06.2016

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Wenn Sie schonmal da sind...

Wald, Wasser und Mensch im Mittelpunkt

 

Eine interessante und vor allem einmalige Wissensvermittlung in der Region präsentiert das Bildungs- und Bewegungszentrum "Waldhaus am Bergwitzsee". Höhepunkt ist eine interaktive Mitmachausstellung. Sie entführt in drei Themenschwerpunkte einer idyllischen Gegend: Wald, Wasser und Mensch! Die Besucher können in die Landschaftsgeschichte eintauchen und bis heute gut gehütete Schätze entdecken. Im Mittelpunkt der Exposition steht der Wald. Die Guckis im geheimnisvollen Baustumpf entführen in die Welt des Totholzes. An einem Schiebespiel können die Besucher in den Stockwerken des Waldes unterschiedliche Lebensräume finden. Beim Schwerpunkt Wasser werden Fische geangelt. Aber was sind das für welche? Und was hat der See mit dem Bergbau zu tun?

Aber auch im Bereich "Mensch" kann jeder auf eine Zeitreise gehen. Es gibt historische Berufe wie den Splittmacher wieder zu entdecken. Besichtigt kann auch eine alte Brikettfabrik werden. "Der Besuch unseres Hauses spricht alle Bevölkerungsgruppen, jedes Alter, besonders Kinder und Jugendliche an. Der Faktor Spaß wird nicht vergessen", so die Chefin Heidrun Weise. Exklusiv für MZ-Leser gibt es Führungen um 10.30 und um 13.30 Uhr. Der Eintritt kostet für Kinder ab fünf Jahre einen und für Erwachsene zwei Euro.

Weitere Informationen gibt es unter  www.waldhaus-am-bergwitzsee.de

 

Quelle des Berichtes: www.mz-web.de vom 28.06.2016